Die Natur ist eine Meister-Künstlerin... Ich möchte mit meinen Bildern davon künden
 

Luckau

Das Gebiet der Stadt Luckau in der Niederlausitz zählt mit über 200 Quadratkilometern zu den flächengrößten in Deutschland. Es erstreckt sich entlang der Nordseite des Lausitzer Grenzwalles und wird von Berste und Wudritz durchflossen, die beide in die Spree münden. Den höchsten Punkt des Gemeindegebietes bildet der Mühlenberg im Süden mit 120 m ü. NHN. Zwischen den Ortsteilen Fürstlich Drehna und Schlabendorf sowie Beesdau (Gemeinde Heideblick) erinnern ausgekohlte Tagebaue, die der Rekultivierung zugeführt werden, an das nordwestlichste der Abbaugebiete im Lausitzer Braunkohlenrevier. Die südliche Hälfte des Gebietes der Stadt ist in den Naturpark Niederlausitzer Landrücken eingebettet.

Text: wikipedia.de


Sehenswürdigkeiten

Die Georgenkapelle ist ein spätromanisches Bauwerk (um 1200), an welchem später aber mehrere Baukorrekturen vorgenommen wurden. Ihren Namen verdankt sie dem Heiligen Georg, einem christlichen Soldaten, der bei der Christenverfolgung um 303 enthauptet worden war.

Bei Ausgrabungen entdeckte man 4 Eingänge, die jedoch etwa 2 m unter dem heutigen Pflaster liegen. Der jetzige Eingang befand sich schon in frühester Zeit an gleicher Stelle. Die einstige Pfarrkirche diente spätestens 1386 als Kapelle und verlor im 16. Jh. ihre Bedeutung als Gotteshaus.

Seit 1969 fungiert die Kapelle als "Kleine Festhalle" der Stadt. 1985 bemerkte man erneut Risse im Fundament. Dem folgte 1991 eine Großreparatur.

Heute wird die Georgenkapelle als Konzerthalle und für Trauungen genutzt.

Hausmannsturm

Der Hausmannsturm stammt aus dem 17. Jh., war anfangs kleiner und wurde dann immer mehr erhöht (heute 47 m).



Nach der Erhöhung des Turmes war hier die Hauptwache untergebracht. Die ehemalige Turmwohnung ist noch gut erkennbar.



Hausmann und Nachtwächter überwachten von hier aus die Stadt wegen häufig auftretender Feuersbrünste und hatten bei Gefahr Alarm zu blasen und Einwohner, Magistratspersonen, den Spritzenmeister und den Schornsteinfeger zu wecken. Eine weitere Aufgabe des Hausmannes war es durch Stundenrufe die Zeit zu verkünden.
1931 suchte ein schweres Unwetter die Stadt heim und beschädigte den Turm stark. 1935 begannen die Reparaturarbeiten. Bis 1935 benutzte man das Gebäude als Spritzenhaus. In der Zeit des 2. Weltkrieges wurde der Turm mit einem Wachposten versehen.

Der Hausmannsturm kann auch von innen besichtigt werden. Den Schlüssel erhalten Sie im Tourismusbüro gegen einen kleinen Obolus ausgehändigt. (Tel.: 03544-3050)

Textquelle:https://www.luckau.de/de/tourismus/sehenswertes.html






St. Nikolai ist eine der fünf wichtigsten Kirchenbauten des Mittelalters in Berlin und Brandenburg. In ihr sind Gotik und Barock auf sensible Weise zu einer Einheit verschmolzen.

An ihrer markanten riesigen Dachfläche erkennt schon der anreisende Besucher die Hauptkirche St. Nikolai. Der gewaltige gotische Bau entstammt verschiedenen Bauphasen vom 13. bis 15. Jahrhundert. Er hat mehrere Stadtbrände überstanden.

Von der deshalb erst aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts stammenden Innenausstattung sei insbesondere auf die vorzügliche hochbarocke Orgel des Leipziger Orgelbauers Christoph Donat, auf die reich verzierten Holzemporen mit der Doppelwendeltreppe und auf die Sandsteinkanzel des Torgauer Bildhauers Andreas Schultze verwiesen.
Bescheiden dagegen erscheint das kleine Abbild des Kaisers Karl IV. am Sandsteinportal an der Südseite.

Die Kirchengemeinde Luckau ist im Internet mit einer eigenen Homepage unter der Adresse www.kirche-luckau.de verbunden. Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Nikolaikirche.

Das Gemeindebüro in der Schulstraße 2 ist montags - mittwochs von 08:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Während diesen Zeiten können Sie den Schlüssel für die Kirche erhalten.

Führungen sind nach Voranmeldung möglich.

Tel. Gemeindebüro: 03544-2339


Rathaus

Obwohl in Bildern nicht wiedergegeben, lässt sich bereits für das 13. Jahrhundert die Existenz von Vorgängerbauten des heutigen Rathauses vermuten.
Die Stadtbrände von 1644 und 1652 zwangen zum Neuaufbau des Rathauses im Jahr 1675. Mit großer Sicherheit sind Reste des mittelalterlichen Rathauses in diesen Bau einbezogen worden.

Das heutige Erscheinungsbild des Rathauses beruht im Wesentlichen auf Umbauten aus den Jahren 1850/51 und 1922. So wurde das nach Osten weisende dreigeschossige Querhaus mit Renaissancegiebel sowie das nach Westen anschließende mit einem Satteldach bedeckte Langhaus einheitlich dreigeschossig ausgebildet und auf der Nord- und Südseite mit Anbauten ersetzt.
Nach 1945 wurden nur noch notwendige Reparaturen und Instandsetzungen am und im Gebäude ausgeführt.
Im Jahre 1996 erfolgte eine Komplettsanierung des Gebäudes.
Heute erstrahlt das Rathaus in neuer Pracht. Der braune Anstrich entspricht der ursprünglichen Farbgebung und verleiht dem Gebäude seinen eigenen Charakter.

Im Keller befindet sich das Gasthaus "Ratskeller".


Kulturkirche


Die neue große Sehenswürdigkeit in Luckau seit spätestens 2008.

Nachdem die ehemalige Klosterkirche 2006 in den Besitz der Stadt Luckau überging, begannen im Jahr 2008 die Sanierungs- und Umbauarbeiten zur Kulturkirche. Selbst von außen sind einige Veränderungen sichtbar. Unter anderem wurde das typische Kirchendach wiederhergestellt, die Fenstergestaltung im östlichen Teil wurde verändert, was dem Bild einer Kirche ähnelt. Das Objekt erhielt einen freundlichen hellen Anstrich und die Inschrift an der Apsis "Kulturkirche Luckau 2008 - 1747 - 1291".

Auf dem Sparkassenhof wurde die Einfahrt in den ehemaligen JVA-Hof durch die Rücknahme der großen Tore und hohen Mauern attraktiv und einladend gestaltet. Im Hof wurden das Fabrikgebäude/ ehemals Sachsenwerk und das Heizhaus abgerissen und ein Verweilraum mit einem nachempfundenen Kreuzgang installiert.

Das ehemalige Kutscherhaus dient heute als Eingangsbereich des neuen Domizils. Von den Parkmöglichkeiten direkt vor der Tür treten die Besucher geradewegs in das lichtdurchflutete Foyer mit großzügigem Servicebereich. Von diesem Vorraum aus gelangt man in einen Glasbetonbau, der das Kutscherhaus und die Kulturkirche miteinander verbindet. Neben dem Treppenaufgang kann man hier mit Hilfe der neuen Fahrstuhlanlage alters- und behindertengerecht alle Ebenen erreichen.

Neben dem Klostersaal, der als Stätte der kulturellen Begegnung dient, sind in dem Gebäude heute das Niederlausitz-Museum Luckau, die "Ninnemann-Stiftungsbibliothek", die Tourismusinformation Luckau und diverse Vereinsräume untergebracht.

Öffnungszeiten des Niederlausitz-Museums: Di - Fr 10:00 - 17:00 Uhr                                                                                   Sa - So 13:00 - 17:00 Uhr Besichtigung des Klostersaales auf Anfrage

 

Luckaus historischer Altstadtkern

Luckau, wurde im 12. und 13. Jh. planmäßig angelegt und damit zur Hauptstadt der Niederlausitz, es entwickelte sich eine wohlhabende Kaufmannsstadt. Wichtige Handelwege kreuzten sich in der Stadt.

Die Stadt ist geprägt vom vollständigen Ensemble des historischen Stadtkerns mit der mittelalterlichen Befestigungsanlage und großzügigen Park- und Gartenbereichen.

Den Stadtkern bestimmt die imposante St. Nikolaikirche mit der Donatorgel, sowie eine barocke Häuserzeile und weitere bedeutende Bauten verschiedener Epochen unter anderem der Georgenkapelle mit Hausmannsturm am wunderschönen Marktplatz.

Weitere Sehenswürdigkeiten, denen Sie beim Rundgang durch Luckau begegnen, ist das Napoleonhäuschen an der Stadtmauer oder die ehemalige JVA.
Früher ein karger Ort: Im ehemaligen Dominikanerkloster taten Mönche einst Abbitte für ihre Sünden, von 1747 an taten es Häftlinge. Prominentester Insasse 1916-18 war Karl Liebknecht.




Heute ist es ein Ort der Kultur geworden. Das Niederlausitz-Museum hat seit 2008 ein reizvolles Domizil gefunden.

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