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Zitadelle Spandau

Die Spandauer Zitadelle, eine der bedeutendsten Renaissancefestungen Europas mit dem Juliusturm, dem ältesten Gebäude Berlins

Die Zitadelle Spandau ist eine der bedeutendsten und besterhaltenen Festungen der Hochrenaissance in Europa. Sie befindet sich im Berliner Ortsteil Haselhorst und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Berliner Bezirks Spandau. Das in den Jahren 1559 bis 1594 an Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtete Festungsbauwerk liegt nord-östlich der Spandauer Altstadt am gegenüberliegenden Havelufer.


In Spandau befinden sich noch weitere zur Festung Spandau gehörende Bauwerke wie das erst 1886 erbaute Fort Hahneberg im Ortsteil Staaken, die Burgwallschanze und Reste der Teltower Brückschanze am Schanzenwald/Elsgraben.



Im Jahr 1557 wurde mit den Vorarbeiten zum Zitadellenbau begonnen. Der eigentliche Baubeginn und der Armierungsentwurf fanden im Jahr 1560 statt. 1580 erfolgte die erste Belegung mit Mannschaften, 1594 wurde der Festungsbau vollendet. 1620 begann die Umbauung der Stadt Spandau mit Wallanlagen. Die Festung war jetzt Zitadelle. Im Jahr 1636 zog der Statthalter Graf Adam zu Schwarzenberg mit der Kriegskanzlei auf die Zitadelle.


Schwedische Truppen lagen 1675 vor der Zitadelle. 1691 ereignete sich eine Explosion auf der Bastion Kronprinz, worauf 1692 diese Bastion neu erbaut wurde.


Während des Krieges mit Frankreich kapitulierte der Kommandant der Zitadelle am 25. Oktober 1806, ohne dass er versucht hatte, sie zu verteidigen. Napoleon Bonaparte besichtigte sie am Tag darauf. Zu Beginn der Befreiungskriege explodierte bei der Belagerung der von französischen und polnischen Truppen besetzten Festung durch einen Artillerietreffer der Preußen das Pulvermagazin auf der Bastion Königin. Der Bombardier Henny von der sechspfündigen Fuß-Batterie Nr. 6 der brandenburgischen Artilleriebrigade bekam hierfür das Eiserne Kreuz. Am 26. April 1813 übergab die Besatzung die Festung gegen freien Abzug dem General August von Thümen.

Die Restaurierung der Bastion Königin erfolgte 1821. Das Außenmauerwerk wurde 1885 in der heutigen Form verblendet.

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Im Jahr 1935 wurde ein Heeresgasschutzlaboratorium eingerichtet. Hierbei wurden umfangreiche Forschungen am Nervengas Tabun durchgeführt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs fand 1945 die kampflose Besetzung durch sowjetische Truppen statt.

Zwischen 1945 und 1948 war die britische Verwaltung Hausherr in der Zitadelle, in der 1960 ein Heimatmuseum im Palas eröffnet wurde. 1962 bis 1976 fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten in der Zitadelle statt, in deren Verlauf auch Kampfmittel gesucht und geräumt wurden. Planungen für die Unterbringung des Museums für Vor- und Frühgeschichte auf der Zitadelle zerschlugen sich mit dem Fall der Mauer. Im Jahr 1992 wurde das Stadtgeschichtliche Museum im Zeughaus eröffnet.


In der Zitadelle Spandau finden regelmäßig Konzerte, Festivals und andere Veranstaltungen statt, wie beispielsweise ein jährliches Mittelalterfest sowie das jährlich stattfindende Citadel Music Festival. [3] Im ehemaligen Zeughaus (Plan Nr. 16) befindet sich das Stadtgeschichtliche Museum Spandau, das 1992 eröffnet wurde.


Im Erdgeschoss wird eine ständige Ausstellung zur Stadtgeschichte Spandaus gezeigt; im Obergeschoss ist Raum für Wechselausstellungen.


Auf dem Gelände befinden sich weitere Ausstellungsflächen [4] sowie ein Haus mit 40 Ateliers für Künstler und weitere Kreativschaffende. [5] Der Gotische Saal, Räume der Italienischen Höfe und der Alten Kaserne können als Veranstaltungsorte gemietet werden. [6] Ferner bietet das Standesamt an, eine standesamtliche Trauung im Fürstenzimmer des Kommandantenhaus durchführen zu lassen. [7]  Textquelle: Wikipedia

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